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Schutz & Sicherheit

Ein Eigenheim und Modernisierungsmaßnahmen kosten viel Geld, viel Zeit und ja, auch viele Nerven. Ein Haus hat daher nicht nur einen materiellen Wert, sondern auch einen persönlichen, den es zu schützen gilt. Gefahren durch Naturgewalten, Brände, aber auch durch Menschen, die mit Einbrüchen und Vandalismus in unsere Komfortzone eindringen, sind nicht selten. Wie also mit gutem Gefühl leben? Durch die vorsorgliche Verwendung moderner Baustoffe und Technologie!

KESSEL AG

Überschwemmungen

Gerade in der Nähe von Flüssen kommt es infolge von Starkregen oder Tauwasser häufig zu Hochwasser. Wer in einer solchen Region lebt, sollte entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Beim Hausbau bietet es sich an, den Eingang und die Fenster höher zu legen und den Keller – sofern einer gewünscht ist – als wasserdichte Wanne anzulegen. Sind die Abflüsse im Haus jedoch nicht gegen einen Rückstau aus dem Abwasserkanal gesichert, nützt selbst der dichteste Keller nichts.

Der Einbau von Rückstauventilen macht durchaus Sinn und kann auch nachträglich erfolgen. Druckwasserdichte Türen und Fenster sind ebenfalls eine Möglichkeit, Wassermassen davon abzuhalten, nach innen zu dringen. Um den Neubau in überflutungsgefährdeten Gebieten zu schützen, kann die Fassade zusätzlich mit Sperrputz versehen werden.

Stürme

Extreme Wetterlagen nehmen zu, Gewitter und Stürme stellen die Außenhülle vor Herausforderungen. Rüsten Sie Ihr Haus für Wind und Wetter, indem Sie vor einem Neubau verschiedene Überlegungen anstellen bzw. bei einem Bestandsgebäude Optimierungen vornehmen. Steildächer beispielsweise sind für Stürme weniger anfällig als Flachdächer, da sie die Windkräfte am First brechen und die Sogkräfte abschwächen. Wird die lockere oder veraltete Dacheindeckung trotzdem gelöst, kann der Wind die darunterliegende Dämmung angreifen und zu dauerhaften Feuchteschäden oder Schimmelbildung führen.

Moderne Unterdachbahnen schützen wirksam gegen Schlagregen und Flugschnee und Qualitäts-Dachdeckungen ergeben im Zusammenwirken mit innovativen Befestigungssystemen wie Sturmklammern dauerhafte Dächer, die auch starken Stürmen trotzen.

Einbruchsicherung

Eingangstüren

Verderben Sie Einbrechern schon an der Eingangstür den Spaß, indem Sie auf eine einbruchhemmende Haustür setzen. Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfehlen geprüfte, zertifizierte Türen nach DIN EN 1627 und der höchsten Widerstandsklasse RC 3 für den privaten Bereich. Ein einbruchsicheres Türelement bildet eine Gesamtkonstruktion und enthält folgende Komponenten:

  • Sicherheitsschloss
  • Gesicherte Bolzen
  • Mehrfach-Verriegelung
  • Sicherungszapfen
  • Umlaufender Stahlrahmen
  • Feuer- und Rauchschutz

Fenster

Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss sind neben der Eingangstür ebenfalls regelrechte Einbrecher-Magnete. Bauen Sie allerdings einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren ein, bereiten Sie den Ganoven eine unangenehme Überraschung. Stabile Rahmenkonstruktionen, mehrere Maueranker, Scheiben aus Sicherheitsglas, abschließbare Griffe und außen liegende Rollläden leisten wirksam Widerstand. Zusätzliche Beleuchtung mit Bewegungsmeldern verstärkt die abschreckende Wirkung.

Alarmanlage und Smart Home

Smart-Home-Systeme sind eine tolle komfortable Möglichkeit, um Ihr Eigenheim zusätzlich sicherer zu gestalten. Eine Anwesenheitssimulation spielt dem äußeren Betrachter durch Rolladen- und Lichtsteuerung ein bewohntes Haus vor und auch eine Alarmanlage mit Smart-Home-Funktion eignet sich ideal. Die Kombination aus Alarmanlage und Smart Home bietet viele Vorteile, z. B.:

  • Erfassen des Schließzustandes von Fenstern und Türen
  • Sensible Bewegungssensoren, die Sirenen, Hundegebell oder Lichtquellen aktivieren
  • Videoüberwachung mit Warnmeldung
  • Alarmweiterleitung an Notruf- und Serviceleitstelle
  • Falschalarmsicherheit
  • Sabotageschutz

Das Zuhause in Flammen – ein Szenario, das nicht nur materielle, sondern auch schwere körperliche und psychische Schäden zur Folge haben kann. Oft hört man, dass sich ein Feuer über ein ganzes Haus rasend schnell und ungehindert hat ausbreiten können.

Die Notwendigkeit, bereits bei der Bauplanung oder vor dem Hauskauf an den Brandschutz zu denken, ist daher unbestritten. Beim Bau kommt es auf die Verwendung der richtigen Materialien an. Brandverhalten und Feuerwiderstandsklassen sind wichtige Kenngrößen. Steht das Haus, sollten Sie die Elektrik regelmäßig von einem Fachmann überprüfen lassen.

Rauch- und ­Gasmelder

Rauch- und ­Gasmelder

Die Rauchmelderpflicht ist mittlerweile in fast allen Landesbauordnungen verankert. In den angepassten Bauordnungen ist einheitlich festgelegt, dass Schlafräume, Kinderzimmer und Flure jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder aufweisen müssen. Wird im Haus mit Gas gekocht bzw. geheizt, empfiehlt sich ein Gasmelder, der bei austretendem Gas anschlägt. Achten Sie darauf, dass die Alarmgeber das CE-Zeichen inklusive Prüfnummer und der Angabe EN 14604 tragen. Auch das Qualitätszeichen "Q" kennzeichnet den hochwertigen Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen.

    Feuerlöscher

    Feuerlöscher

    Ein Feuerlöscher im Privathaushalt ist nicht verpflichtend, aber dennoch eine sinnvolle Anschaffung, die jedem Hausbesitzer ans Herz zu legen ist. Die Anschaffungskosten sind gering und kommt es zum Brandfall, leistet ein Feuerlöscher unbezahlbare Erste Hilfe. Am besten geeignet sind Pulver- oder Schaumlöscher, die von Ihnen an Orten wie Küche, Werkstatt oder Flur griffbereit platziert werden sollten. Informieren Sie sich, welcher Feuerlöscher für welche Brandklasse geeignet ist. Ein Schaumlöscher beispielsweise darf bei einem Ölbrand in der Küche nicht eingesetzt werden.

      Brandschutztüren

      Brandschutztüren

      Der Topf auf dem Herd, der Adventskranz oder eine glühende Zigarette – Brandgefahren gibt es viele. Hat ein Material erst einmal Feuer gefangen, breitet es sich in Windeseile in den Räumen aus. Selbstschließende Brandschutztüren stehen dem entgegen. Die klassische Anwendung im Privatbereich ist die Heizraumtür. Doch auch zwischen Garage und Wohnraum oder Wohnraum und Keller eingesetzt, schützen Brandschutztüren eine gewisse Zeit vor der Feuerausbreitung und halten Fluchtwege frei. Neben dem Feuerschutz können die Türen auch rauchdicht, einbruchhemmend oder schalldicht sein.

        Brandschutzklassen

        Baustoffe werden entsprechend ihres Brand­verhaltens in Klassen eingeordnet. Die Einteilung erfolgt nach DIN 4102-1.

        • A1, A2 (nicht brennbar): Nicht brennbare Stoffe wie Zement, Stein, Glas, Ziegel, Mineralwolle sowie Stoffe mit geringen Mengen organischen Materials (z. B. Gips­kartonplatten mit geschlossener Oberfläche).
        • B1 (schwer entflammbar): Schwer entflammbare Stoffe wie z. B. imprägniertes Holz oder Wärmedammputzsysteme, die nach dem Entfernen der Zündquelle nicht selbstständig weiterbrennen.
        • B2 (normal entflammbar): Normal entflammbare Stoffe wie nicht imprägniertes Holz oder Rohre aus PVC-U. Diese Klasse müssen alle Baustoffe, die in Gebäuden verwendet werden, mindestens erfüllen.
        • B 3 (leicht entflammbar): Stoffe, die leicht entflammbar und als Bau­material verboten sind, z. B. Papier oder Stroh.

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